Betrieb und Instandhaltung geraten zunehmend in den Fokus von Optimierungsbemühungen.
Wer sich mit überzeugenden Produkten und Dienstleistungen im Wettbewerb positionieren will,
benötigt nicht nur funktionsfähige Produktionsanlagen, sondern muss auch dafür sorgen, dass
die technischen Systeme (Anlagen und Einrichtungen, allg. „facilities“) in den unterstützenden
Prozessen reibungslose Kernprozesse ermöglichen. In der Praxis sind dabei Ziel- und
Interessenkonflikte zu berücksichtigen: Hohe Anforderungen an die Anlagenverfügbarkeit und
Prozesssicherheit/-stabilität gehen in der Regel mit höheren anfänglichen Kosten einher. Im
Modul lernen die Studierenden die komplexen Zusammenhänge des Anlagenmanagements an
Praxisbeispielen kennen. Die Studierenden kennen die Vor- und Nachteile vorbeugender und
ausfallbedingter Instandhaltungsstrategien und können mit Hilfe grundlegender Methoden des
Risikomanagements objekt- und situationsspezifische Instandhaltungsstrategien entwickeln. Sie
sind in der Lage, die Strategien des Betreibens und Instandhaltens technischer Systeme mit den
unterschiedlichen Umsetzungsvarianten der Ersatzteilversorgung etc. abzustimmen. Die
Studierenden wissen, welche Vor- und Nachteile unterschiedliche Organisationsmodelle für
Betrieb und Instandhaltung (zentrale vs. dezentrale Organisation etc.) haben und wann sich
welche Organisationmodelle bewähren. Ein Ausblick auf die Möglichkeiten und Grenzen der IT-
Unterstützung runden das Modul ab. 

Die Studierenden lernen den gesamtheitlichen Ansatz zur Planung von Gebäuden. Sie erlernen den integralen Planungsprozess unter gleichzeitiger Mitwirkung aller am Planungsprozess beteiligten Fachdisziplinen und Stakeholder. Integrale Zusammenhänge zwischen den Zielebenen technische Realisierbarkeit, wirtschaftlicher Erfolg und Marktakzeptanz werden erkannt. 

Die Studierende erkennen die Notwendigkeit zur frühzeitigen Einbeziehung aller notwendigen Experten im Planungsteam und deren gleichzeitige und abgestimmte Bearbeitung der Planungsaufgabe als zentrale Element. Sie erkennen die Wichtigkeit zur Einbindung aller Planungsbeteiligten schon in der konzeptionellen Phase da diese für die bestmögliche Gestaltung des Lebenszyklus des Gebäudes ausschlaggebend ist. Sie erlernen verschiedene Planungsmethoden unter ganzheitlicher Betrachtung der Planung komplexer Systeme kennen. Integrale Zusammenhänge zwischen den Zielebenen technische Realisierbarkeit, wirtschaftlicher Erfolg und Marktakzeptanz werden erkannt. Neben theoretischen Beschreibungen werden DV gestützte Planungsmethoden vorgestellt.

Das Erlernte wird in seminaristischer Arbeit vertieft.

Die Studierenden kennen die funktionalen Abhängigkeiten der Gewerke im Planungsprozess und können moderne Planungsmethoden anwenden. Sie erwerben Kompetenzen in der interdisziplinären Zusammenarbeit, Konflikt- und Problemlösung. Sie kennen die Voraussetzungen für einen optimalen Planungsprozess und damit verbundene normative und rechtliche Themen.